Rauchmelder
Wussten Sie, dass jeden Monat 40 Menschen bei einem Feuer ums Leben kommen, die meisten von ihnen in ihren eigenen vier Wänden? Weit öfter jedoch als das Feuer selbst ist der Rauch die Todesursache.
Die Menschen ersticken, bevor sie wirklich verbrennen. Für zwei Drittel aller Feuertodesopfer kommt die Gefahr nachts im Schlaf ganz plötzlich und unerwartet. Dementsprechend können auch nur sehr wenige rechtzeitig reagieren. Oft sind es Haustiere wie Hunde oder Katzen, die durch ihre Geräusche die Herrchen wecken und ihnen so das Leben retten.
Was aber, wenn man keine Haustiere hat? Ein Rauchmelder könnte helfen, die rund 500 Brandtoten, 5.000 Brandverletzten mit Langzeitschäden und mehr als eine Milliarde Euro Schäden zu verhindern. Oft ist daher das Anbringen von Rauchmeldern mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben.
Nicht menschliches Versagen, sondern technische Defekte
In vielen Fällen lässt sie ein Brand auf Fahrlässigkeit zurückführen. Das vergessene Bügeleisen, der Herd, der unbeaufsichtigt läuft oder andere „Alltäglichkeiten“ können zur Katastrophe führen. Nicht immer aber ist der Mensch schuld. Es gibt auch Situationen, in denen technische Fehler den Brand auslösen.
Dies geschieht dann oft in Räumen oder Bereichen, in denen niemand sich aufhält, die Folge: Der Brand kann zunächst ungehindert und unbemerkt schwelen und sich entwickeln. Wir er dann irgendwann entdeckt, ist es unter Umständen schon zu spät. Rauchmelder verhindern hier schlimmeres, weil sie sofort und unabhängig davon, ob jemand zugegen ist oder nicht, Alarm schlagen und je nach Ausstattung sogar mit der nächsten Feuerwehrzentrale gekoppelt sind.
Dort werden die Einsatzkräfte unmittelbar nach dem Alarmauslösen informiert und können schnellstmöglich zum Einsatzort fahren.
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