Hintergrund des Feuers
Schon in einem berühmten Disney-Film fragt eine kleine Meerjungfrau: „was ist Feuer und wie ist es, wie sagt man, heiß?“ Klar, wir wissen, was Feuer ist, oder? Nun ja, sagen Sie vielleicht, es brennt und spendet Wärme.
Ja, schön und gut, aber warum? Für die Eigenschaften des Feuers, ja sogar für seine Existenz gibt es logische, physikalische und chemische Grundlagen, die hier im Folgenden etwas näher entschlüsselt werden sollen.
Was ist das Feuer chemisch betrachtet?
Im Grunde ist Feuer nicht mehr als eine Oxidationsreaktion mit Flammenbildung, also eine exotherme Reaktion. Exotherm bedeutet, dass die Reaktion in ihrem Verlauf Wärme abgibt und zwar mehr, als zu ihrer Entzündung notwendig ist.
Verbrennt man zum Beispiel organisches Material wie Holz, werden etwa Kohlenwasserstoffe mit dem Sauerstoff aus der Luft während der kompletten Verbrennung zu Kohlenstoff und Wasserstoff umgewandelt.
Warum ist Feuer hell?
Jetzt wissen wir, wieso Feuer warm ist. Aber wie kommt es, dass es auch Licht spendet? Das Licht des Feuers ist wiederum nicht chemischer, sondern physikalischer Natur. Die Elektronen der durch die Verbrennung erhitzten Teilchen erreichen für kurze Zeit ein höheres Energieniveau, können dieses jedoch nicht lange halten und fallen unter Abgabe von Energie auf ihren ursprünglichen Level zurück.
Die abgegebene Energie, auch Emission genannt, zeit sich als Lichtquant (Photon) und genau das leuchtet. Manche dieser Emissionen sind im Infrarotbereich und somit für das menschliche Auge nicht sichtbar, doch das, was wir sehen können, ist für uns das brennende, rot-organge Feuer.
Bildquellenangabe: Rainer Sturm / pixelio.de